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Matratzenfinder

Die Auswahl einer neuen Matratze führt beim ein oder anderen regelmäßig immer wieder zu Streß durch Entscheidungsdruck, Desinformation und überforderung. Das muss aber nicht sein! Im Prinzip muss eine neue Matratze drei Dinge erfüllen: sie muss Ihnen passen (also physiologisch auf Ihren Körper abgestimmt sein), sie muss Ihre Wünsche und Anforderungen erfüllen und Sie müssen sich darauf wohlfühlen. Für Teil eins und zwei ist Ihr Fachberater zuständig, für den dritten Teil Sie selbst.

 

 

Anhand dieser Daten und den Angaben, die Sie zu Ihrer neuen Matratze machen, kann der Berater Ihnen eine selektive Vorauswahl an in Frage kommender Modelle machen, die dann von Ihnen unter Beobachtung und Kontrolle des Beraters probegelegen werden. Der Berater kontrolliert hierbei immer die physiologisch korrekte Lagerung des Schläfers. So kann dann Schritt für Schritt das beste Modell herausgearbeitet werden und Sie können wieder entspannt liegen und besser schlafen. Wie bestimmt der Berater die richtige Matratze? Dazu gehört, vereinfacht gesagt, eine Menge Erfahrung. Der Berater muss wissen, wie seine Modelle auf welchen Körpertyp (Größe, Gewicht, Gewichtsverteilung, Figurtyp) reagieren und natürlich auch, wie sie sich anfühlen. Ein guter Berater weiß, wie die Modelle aufgebaut sind, welche Eigenheiten diese Aufbauten mitbringen und wie die Matratzen konturiert sind. Anhand der gemachten Angaben und der gesammelten Daten lassen sich so einige Modelle herausarbeiten, die in Frage kommen.

 

Welche Informationen sind den entscheidend für eine gute Vorauswahl bei Matratzen? Zunächst lassen sich anhand der Körperdaten schon einige grundlegende Aussagen über die Matratze machen:

  1. Anhand von Körpergröße und Körpergewichts ergibt sich der Body-Mass-Index und mit diesem die passende Matratzenfestigkeit. Kombiniert werden kann diese Information mit der Kundenangabe zur Festigkeit: wünscht ein Kunde definitiv eine feste Matratze, kann der Härtegrad ggf. um eine Stufe erhöht werden oder der Berater sucht bereits Modelle heraus, die keine so große Oberflächenweichheit aufweisen. Generell gilt: je schwerer, desto fester die Matratze.
  2. Die Körpergröße und vor allem die Oberkörperlänge bestimmt, welche Modelle geeignet sind, da nicht jede Matratze exakt die gleiche Zonierungsteilung aufweist.
  3. Die Angabe zur Schlafposition und die geäußerten Wünsche bezüglich besonderer Schmerzpunkte bestimmen ebenfalls welche Modelle besser passen, denn nicht jede Matratze hat den gleichen Zonierungsaufbau.
  4. Das Wärmeempfinden und die Neigung zum Schwitzen den Kunden ergibt gemeinsam mit dem Schlafraumklima einen Faktor, der die Auswahl des Matratzentyps beeinflusst. Generell gilt: soll die Matratze kühl sein bieten sich besonders Bonellfederkern und Taschenfederkern an, soll/darf die Matratze warm sein bieten sich besonders Geltex (bzw. viscoleastischer Schaum) an.
  5. Die Angaben des Kunden zur Oberflächenbeschaffenheit bestimmt ebenso die Auswahl des Matratzentyps.

 

Informationen zu den gängigsten Matratzentypen:

in diesem kleinen Matratzenratgeber wollen wir Ihnen kompakt die wichtigsten Eigenschaften von den wichtigsten Matratzentypen erläutern.

  • Kaltschaummatratzen sind der echte Allrounder unter den Matratzen. Je nach Aufbau, Schaumhärte und Konturierung können diese extra-fest bis softig sein, mit ganz unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten.
    Qualitätskriterien
    Möglichst hohes Raumgewicht (RG). Ab RG50 gut, ab RG60 sehr gut. Um Zonierung zu erreichen, ist eine Kernkonturierung (Einschnite) notwendig, am besten auch innenliegend.
    Eigenschaften:
    Sehr gute bis mäßige Anpassung und Entlastung. In der Regel sehr gute Tragfähigkeit und Stützwirkung in Lende und Becken.
    Eignung:
    Je nach gewähltem Modell/Ausführung für alle Schläfertypen geeignet.
    Hinweise:
    Mittlere Belüftung. Kann in Kombinatin mit hoher Schlafraumtemperatur und/oder hoher Eigenwärme zu Wärmestau führen.
  • Boxspring- / Taschenfederkernmatratzen zeichnen sich durch hohen Liegekomfort und aktive Unterstützung des Schläfers beim Drehen aus. Je Aufbau und Polsterung können diese fest bis softig sein, mit ganz unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten.
    Qualitätskriterien
    Taschenfedern möglichst vergütet (gehärtet), am besten ofenvergütet. Anzahl der Windungen (Gänge), am besten 6 oder mehr. Geheftete Modelle brauchen keine Verklebung und bieten deshalb höhere Atmungsaktivität. Mehr Federn pro Fläche verfeinern die Punktelastizität. Achten Sie auf die Art der Abpolsterung, eine falsche Abpolsterung kann viel Komfort der Matratze zunichte machen.
    Eigenschaften:
    Gute bis mäßige Anpassung und Entlastung. In der Regel gute Tragfähigkeit und Stützwirkung in Lende und Becken.
    Eignung:
    Sehr gut für Seiten-, Rücken- und Mischläfer geeignet, in fester Ausführung auch für Bauchschläfer geeignet.
    Hinweise:
    Hohe Belüftung & Atmungsaktivität. Kann in Kombinatin mit niedriger Schlafraumtemperatur und/oder hohem Wärmebedarf zu nächtlichem Frieren führen.
  • Microfoammatratzen (z.B. GELTEX) zeichnen sich durch besonders hohe Obeflächenweichheit aus. Je Aufbau, Schaumhärte und Kontorierung können diese mittelfest bis extra-soft sein.
    Qualitätskriterien
    Möglichst hohes Raumgewicht (RG). Ab RG70 gut, ab RG80 sehr gut. Um Zonierung zu erreichen, ist eine Kernkonturierung (Einschnite) der Kernbasis notwendig.
    Eigenschaften:
    Gute bis mäßige Anpassung, sehr hohe Entlastung. In der Regel gute bis mäßige Tragfähigkeit und Stützwirkung in Lende und Becken. Sehr Hohe Belüftung & Atmungsaktivität, sehr hohe Temperaturregulierung.
    Eignung:
    Sehr gut für sensible und druckempfindliche Seiten-, Rücken- und Mischläfer geeignet.
    Hinweise:
    Sollte nur in Verbindung mit passender Unterfederung verwendet werden. Sollte nur von Schläfern mit geringem bis mittlerem Gewicht verwendet werden.
  • Latexmatratzen bieten eine besonders hohe Punktelastizität bei gleichzeitig guter Stützwirkung. Je nach Kernaufbau und Material können diese fest bis extra-soft sein.
    Qualitätskriterien
    Möglichst hohes Raumgewicht (RG). Ab RG70 gut, ab RG80 sehr gut. Um Zonierung zu erreichen, ist eine Kernkonturierung notwendig.
    Eigenschaften:
    Sehr gute bis mäßige Anpassung, hohe Entlastung. In der Regel gute bis mäßige Tragfähigkeit und Stützwirkung in Lende und Becken.
    Eignung:
    Sehr gut für Seiten-, Rücken- und Mischläfer geeignet.
    Hinweise:
    Mittlere bis geringe Belüftung. Kann in Kombinatin mit hoher Schlafraumtemperatur und/oder hoher Eigenwärme zu Wärmestau führen. Sehr schweres Material, schwammiges Material: schwierig in der Handhabung. Achtung: die Auszeichung "Naturlatex" darf bereits ab 20% Naturkautschuk-Anteil verwendet werden, fragen Sie konkret nach dem Anteil.
  • Viscomatratzen (z.B. Tempur) zeichnen sich durch besonders hohe Obeflächenweichheit und Druckentlastung aus. Sie kommen aus der medizinischen Anwendung bei Dekubitus-Patienten. Je nach Kernaufbau und Material können diese mittelfest bis extra-soft sein.
    Qualitätskriterien
    Möglichst hohes Raumgewicht (RG). Ab RG70 gut, ab RG80 sehr gut.
    Eigenschaften:
    Sehr gute bis mäßige Anpassung, hohe Entlastung. In der Regel mäßige Tragfähigkeit und Stützwirkung in Lende und Becken.
    Eignung:
    Sehr gut für sensible und druckempfindliche Seiten-, Rücken- und Mischläfer geeignet.
    Hinweise:
    Sollte nur in Verbindung mit passender Unterfederung verwendet werden. Sollte nur in temperierten Räumen verwendet werden, unter der Soll-Temperatur bleibt das Material hart. Mittlere bis geringe Belüftung. Kann in Kombinatin mit hoher Schlafraumtemperatur und/oder hoher Eigenwärme zu Wärmestau führen. Auf Grund der geringeren Stützwirkung nicht empfohlen für Schläfer mit hohem Gewicht.
  • (Bonell-)Federkernmatratze bieten in erster Linie ein straffes, feste Liegegefühl
    Qualitätskriterien
    Möglichst hohe Drahtstärke, Anzahl der Federkerne.
    Eigenschaften:
    Sehr mäßige bis schlechte Anpassung, geringe Entlastung. In der Regel sehr hoe Stützwirkung am Becken.
    Eignung:
    Sehr gut Bauchschläfer und alle die fest bis sehr fest liegen wollen.
    Hinweise:
    Hohe Belüftung & Atmungsaktivität. Kann in Kombinatin mit niedriger Schlafraumtemperatur und/oder hohem Wärmebedarf zu nächtlichem Frieren führen. Bei zu hoher Festigkeit bleibt der Lendenwirbelbereich ununterstützt.

 

 

Bitte beachten Sie: jede Matratze interagiert immer mit der darunterliegenden Unterfederung! Diese müssen zueinander passen und sollten aufeinander abgestimmt sein, die Liegecharakteristik einer Matratze kann sich bei anderer Unterlage extrem verändern.

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