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Sitzung 8: Schlafstörungen [18.Mär]

     
        

 18.Mär 2015

    

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Immer wieder berichten Kunden davon, dass Sie einen gestörten Schlaf haben. In den meisten Fällen meinen sie eigentlich, dass sie schlecht schlafen. Was ist denn nun der Unterschied zwischen schlecht Schlafen und einer Schlafstörung? Mediziner definieren eine echte Schlafstörung so: die Ein- oder Durchschlafstörung tritt min. 4 mal pro Woche mindestens über einen Zeitraum von einem Monat auf. Außerdem müssen die Beschwerden bestehen bleiben, wenn das vermeintlich auslösende Problem (z.B. eine große emotionale Belastung wie Tod eines Angehörigen oder Zukunftssorgen wegen Arbeitsplatzverlust) schon länger als 4 Wochen zurückliegt und wenn der Patient eine Tagesmüdigkeit aufweist – d.h. wenn er tagsüber plötzlich einschlafen kann.

Was ist zu tun?

Zunächst einmal – ruhig bleiben. Es ist völlig normal, dass wir nicht immer gleich gut und gleich viel schlafen. Oft baut sich aber durch einige Tage mit schlechtem Schlaf eine zu hohe Erwartungshaltung auf („heute Nacht muss ich aber gut schlafen, sonst bin ich morgen wieder so kaputt…“), die zu einer inneren Anspannung führt, so dass man erst recht nicht einschlafen kann. Bei der „Diagnose“ schlechter Schlaf kommt es oft auch zu einer Fehleinschätzung durch den Schläfer selbst. Bei leichtem Schlaf (wenn der Schläfer nur in die Schlafphasen I und II gelangt) ist häufigeres Erwachen nicht ungewöhnlich – dann wird der Mensch gewahr, dass er wach ist und kommt zum Schluss „die ganze Nacht wachgelegen“ zu haben – was gar nicht stimmt. Natürlich ist in so einem Zeitraum mit nur leichtem Schlaf die Erholung geringer, aber keine Angst, der menschliche Organismus kann dies durchaus einige Nächte verkraften.

Wer sich selbst beim Einschlafen helfen möchte, kann dies mit folgenden Mitteln unterstützen:

-       Geregelte Einschlaf- und Aufwachzeiten einhalten

-      Tägliche Bewegung (ohne extreme Belastung)

-      Abends nicht zu schwer essen und nicht innerhalb der letzten 3-4 h vor Zubettgehen

-      Kein Alkohol (schon gar nicht abends)

-      Einschlafritual suchen (z.B. Glas Milch trinken – ist sowieso empfehlenswert, Milch fördert die Ausschüttung von schlaffördernden Hormonen)

-      Entspannen (leise Musik, Lesen [nur ananlog vom Blatt – keine Elektronica mit LEDs!!!], autogenese Training)

-      Achten Sie auf warme Füße! Ggf. warme Socken oder ein heißes Fußbad.

Sollte sich nach zwei bis drei Wochen keine Besserung einstellen, dann sollten Sie Ihren Arzt konsultieren – dieser kann Ihnen mit der Verschreibung eines gut verträglichen Schlafmittels das Einschlafen erleichtern. Somit wird dann der Kreislauf der Insomnie durchbrochen, bevor eine „echte“ Schlafstörung auftritt.

         

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